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Social Media Recruiting: Deine Waffe gegen teure Jobportale

  • Autorenbild: Kasra Rahmani
    Kasra Rahmani
  • 20. Juli 2025
  • 4 Min. Lesezeit

 Socil Media vs. Jobplattform als Comic dargestellt

Traditionelle Jobportale wie Jobs.ch, Indeed oder Monster sind fest etabliert in der Personalgewinnung. Doch sie haben Nachteile: hohe Kosten, starker Wettbewerb und oft nur passive Bewerber. Social Media Recruiting dagegen bietet entscheidende Vorteile - es spricht aktiv Talente an, die nicht aktiv suchen, entlastet dein Budget und erhöht die Sichtbarkeit deines Unternehmens.



1. Passive Talente erreichen


Ein zentraler Vorteil von Social Media: du kannst aktive und passive Kandidat:innen erreichen – und gerade Letztere sind oft die besten.

  • Studien zeigen, dass 77 % der Recruiter Social Media nutzen, um passive Bewerber zu finden (Gitnux).

  • Eine weitere Erhebung ergab, dass 82 % der Unternehmen Social Media gezielt einsetzen, um passive Talente anzusprechen Insight Global.


Passive Kandidat:innen - also Personen, die zufrieden im Job sind und nicht aktiv suchen, machen ca. 37 % der Gesamtbelegschaft aus . Sie direkt zu erreichen, ist ein massiver Vorteil. Denn: Sozialmedien lassen dich gezielt Inhalte und Stellenanzeigen genau dort platzieren, wo solche Professionals unterwegs sind - auf LinkedIn, X, Instagram oder TikTok.


Warum das entscheidend ist:

  • Passive Talente reagieren kaum auf klassische Inserate, aber sehr wohl auf LinkedIn-Posts, die relevante Themen oder Herausforderungen adressieren.

  • Die Konkurrenz ist geringer: Du musst dich nicht in dicht besetzte Inserate einkaufen, sondern erreichst direkt, was für dich relevant ist.


2. Qualität statt Quantität


Social-Media-Recruiting liefert höhere Qualität bei der Bewerberschaft.

  • 89 % der HR-Profis berichten, dass Recruiting über Social Media die Qualität ihrer Einstellungen verbessert hat WifiTalents

  • 73 % der Firmen konnten bereits erfolgreich über Social Media einstellen .

  • Noch deutlicher: 73 % der Millennials fanden ihren letzten Job über Social Media (zippia.com)


Die erhöhte Qualität entsteht, weil:

  • Du gezielt auf Profile, Interessen und Communities zugreifst und nicht auf anonyme Masseninserate.

  • Durch Employer Branding kannst du die Unternehmenskultur sichtbar machen, was Bewerber:innen besser einschätzen lässt, ob sie zu dir passen (Reddit)


3. Schnellere Bewerbungsprozesse


Social Media sorgt für kürzere Rekrutierungszyklen.

  • 67 % der Recruiter sagen: Social Media reduziert die durchschnittliche Time-to-Hire (zippia.com).

  • Insgesamt berichtet eine Studie von 27 Tage bis zur Besetzung via Social Media – im Vergleich zu 42 Tagen über klassische Jobbörsen (WifiTalents).

Bedeutung für dich:

  • Schnellere Besetzungen bedeuten weniger Vakanzkosten.

  • Du bleibst flexibel und kannst strategischer planen.


4. Kostenersparnis im Vergleich zu Jobplattformen


Jobportale sind teuer – Social Media oft erstaunlich günstig.

  • Der durchschnittliche Cost-per-Click für eine Jobanzeige auf Social Media liegt bei ca. 0.28 CHF – das ist rund 68 % günstiger als bei anderen Recruiting-Kanälen (withe.co).

  • 78 % der Unternehmen finden Social Media-Recruiting kosteneffizienter .

  • Zusätzlich berichten 78 % der Recruiter, dass die Qualität der Bewerber gestiegen ist (WifiTalents).

Ein Vergleich:

  • Jobportale verlangen meist hohe Pauschalen oder Credits für Klicks/Bewerbungen - unflexibel und teuer.

  • Mit Social Ads kannst du dein Budget gezielt steuern, anpassen und optimieren - ohne Spam, ohne Streuverluste.


5. Employer Branding als strategischer Vorteil


Social Media macht nicht nur Stellen sichtbar - es macht dich als Arbeitgeber attraktiv.

  • 69 % der Befragten sagen, ein aktives Social-Media-Auftritt verbessert ihr Employer Brand Image (flair.hr).

  • 68 % der Millennials recherchieren auf Social Media über potenzielle Arbeitgeber (White.co).

  • 90 % der Kandidaten folgen Arbeitgeberprofilen aktiv, 79 % interagieren mit ihnen (withe.co).

Ein starkes Employer Branding:

  • Macht Latent-Suchende neugierig.

  • Fördert Authentizität und Vertrauen.

  • Erhöht die Bewerbungsrate ohne klassische Inserate.


6. Geringerer Konkurrenzdruck


Auf Jobportalen konkurrierst du mit globalen Playern. Auf Social Media kannst du ein Nischenpublikum ansprechen.

  • Während auf Jobportalen Konzerne ihre Budgets aufbrauchen, kannst du über Social Media zielgerichtet Talente erreichen - auch mit kleinerem Budget (Reddit).

  • Passive Ansprache bedeutet: Du musst nicht in großen Auktionen mitbieten – deine Inhalte landen direkt bei den relevanten Menschen.

Das führt zu:

  • Höherer Sichtbarkeit bei passenden Profis.

  • Weniger finanziellem Druck im Vergleich zu Firmen mit hohem Budget.

  • Möglichkeit, dich als spannende Alternative zu präsentieren - mit Persönlichkeit und Haltung statt nur mit Stellenbeschreibung.


7. Daten, Targeting & Insights


Social Media bieten starke Werkzeuge zur Optimierung.

  • Analytics zeigen:

    • Wer reagiert?

    • Welche Anzeigen erzeugen Interesse?

    • Welche Zielgruppen konvertieren?

Beispiel:

  • Du kannst sehen, welche Branche, Region, oder welches Senioritätslevel deine Anzeigen am besten klicken.

  • So optimierst du Kampagnen live - keine Vermutungen, sondern datenbasierte Entscheidungen.

Im Gegensatz dazu liefern Jobportale oft nur rudimentäre Reports - ohne granular auswertbare Insights.



Zusammenfassung: Social Media vs. Jobportale

Vorteil

Social Media

Jobportale

Passive Talente ansprechen

✅ Hoch (77–82 %)

❌ Kaum

Qualität der Bewerber:innen

✅ 89 % besser

❌ Weniger transparent

Time‑to‑Hire

✅ Ca. 27 Tage

❌ Ca. 42 Tage

Kosten

✅ Günstiger (CPC ≈ 0.28 CHF)

❌ Häufig teurer

Employer Branding möglich

✅ Hohe Wirkung & Sichtbarkeit

❌ Eingeschränkt

Konkurrenzdruck

✅ Geringer bei gezielter Ansprache

❌ Hoch, insbesondere bei Großunternehmen

Daten & Targeting

✅ Granular, jederzeit anpassbar

❌ Eher beschränkt

8. Praxistipps für den Einstieg


So nutzt du Social Media effektiv fürs Recruiting:

  1. Wähle gezielt Plattformen: LinkedIn für Professionals, X/Instagram/TikTok für jüngere Zielgruppen.

  2. Investiere in Employer Branding: Teile Mitarbeitergeschichten, Einblicke in Arbeitsalltag, Unternehmenswerte.

  3. Nutze Ads smart: Setze Budget gezielt auf Zielgruppen-Targeting, flexibles CPA/Budget.

  4. Sprich passive Talente aktiv an: Mit Message-Kampagnen, InMail, Hashtags in Insider-Communities.

  5. Analysiere & optimiere: Klicke auf Relevanz, Conversion Rates, Bewerberqualität.



Fazit


Recruiting über Social Media ist kein Hype - es ist ein strategischer Schritt in Richtung effiziente, zielgerichtete und kostengünstige Personalgewinnung. Du erreichst genau die Menschen, die nicht aktiv suchen, präsentierst dein Unternehmen authentisch und bleibst flexibel, auch mit kleinerem Budget.

Wenn du bereit bist, den nächsten Schritt zu gehen und dein Recruiting auf Social Media auszubauen, dann lass uns gemeinsam einen Plan entwickeln. Ich unterstütze dich dabei, eine passgenaue Strategie zu erstellen - so, dass du langfristig Talente gewinnst, ohne in Jobportal-Konkurrenz treten zu müssen.


Bereit? Dann melde dich bei mir. Wir machen dein Recruiting zukunftsfähig.

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